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Eier und Cholesterin

Sind Sie auch der Meinung, Eier wären eine Cholesterinbombe? Wir geben Entwarnung! Eier sind besser als Ihr Ruf.

Eier sind besser als Ihr Ruf!
Eier haben seit jeher einen schlechten Ruf als Cholesterinbomben und ihnen wurde früher der Stempel „gesundheitsschädlich“ aufgedrückt. Menschen mit hohem Cholesterinspiegel wurde aus diesem Grund schnell das Frühstücksei verboten. Allerdings zu Unrecht, was auch Studien beweisen können!

Es stimmt, dass Eier mit etwa 260 mg Cholesterin pro Ei verhältnismäßig viel Cholesterin enthalten. Allerdings ist nicht gesagt, dass eine hohe Cholesterinaufnahme auch einen hohen Cholesterinspiegel bedingt, denn dieser ist zu einem hohen Maß genetisch bedingt, und nicht bei jedem wirkt sich die Cholesterinzufuhr über Eier unmittelbar auf den Cholesterinspiegel aus.

In Eiern steckt etwa auch Lecithin, welches die Aufnahme von Cholesterin vermindern kann. Zusätzlich liefern Eier viel besonders wertvolles Eiweiß, die Vitamine A, E und K sowie Biotin! Ein Ei pro Tag führt also nicht unweigerlich zu einem hohen Cholesterinspiegel.

Was ist dann am erhöhten Cholesterinspiegel Schuld?
Schlimmer als Eier sind schlechte Fette, die in Wurst oder Margarine stecken. Denn eine hohe Zufuhr von „ungesunden“ Fetten (gesättigte Fettsäuren, Transfettsäuren) erhöht das „schlechte“ Cholesterin in viel höherem Ausmaß.

Menschen mit hohem Cholesterinspiegel sollten in erster Linie pflanzliche Fette in ihrer Ernährung bevorzugen und Fette aus tierischen Produkten sowie gehärtete Fette (Transfette!) so gut es geht meiden. Im Gegensatz zu fettreicher Wurst oder fetten Käsesorten haben Eier ein günstigeres Fettsäuremuster!

Bis zu einem Ei pro Tag beziehungsweise besser 5 Eier pro Woche können mit gutem Gewissen genossen werden!

Eier die der Hase bringt: Lieber Schoko-Ei statt Hühnerei?
Die Frage lässt sich klar mit nein beantworten!
Ein paar Fakten: ein kleines Nougat-Ei von 20 Gramm hat mehr Fett und mehr geballte Energie als ein mittleres Ei von etwa 60 Gramm! Die Fettsäurezusammensetzung ist schlechter und Vitamine sucht man vergeblich! Also lieber auch zu Ostern das bunte Ei genießen.

Einmal am Tag muss man warm essen - oder doch nicht?

Eine warme Mahlzeit pro Tag, vor allem an kalten Herbst- und Wintertagen tut aber auch der Seele gut. Sie wärmt ja schließlich von Innen und gibt manchmal auch das Gefühl besserer Sättigung. Das ist auch fast der einzige Grund, warum eine warme Mahlzeit am Tag auch bei unseren Plänen vorgesehen ist. Im Grunde kann man ohne Probleme auch nur mit kalten Mahlzeiten abnehmen.

Was ist der Unterschied zwischen warmen und kalten Mahlzeiten?
Was liefert ein Räucherlachs-Sandwich nicht, was Nudeln mit Tomatensauce schon liefern?
Nichts. Abgesehen davon dass es einfach total unterschiedliche Lebensmittel sind.

Im Grunde kann man ohne Probleme auch nur mit kalten Mahlzeiten abnehmen.
Sofern die Zusammensetzung, also die Nährstoffe und die Bilanz stimmen. Wenn also Klienten von uns ab und zu keine Zeit zum Kochen haben, gibt es bei uns auch kalte Pläne. Das ist bestimmt kein Konzept für immer, aber auch kein Hindernis abzunehmen. Der zweite Grund für warme Mahlzeiten sind einige Nährstoffe, die nach dem Kochen besser von unserem Körper aufgenommen werden können. Aber schauen wir mal genauer hin. Auch in einer kalten Mahlzeit kommen gekochte oder zubereitete Lebensmittel vor. Brot war ja schließlich mal im Backofen, Kochschinken im Topf und Bohnen aus der Dose wurden ebenfalls schon gekocht. Also gilt auch das nicht so wirklich, ob man nun warm oder kalt isst.

Haben kalte Mahlzeiten weniger Kalorien?
Interessanterweise werden warme Mahlzeiten von unseren Klienten häufig als kalorienreicher und ausgiebiger eingestuft als kalte Brotmahlzeiten, wobei das nicht immer zutrifft. Man kann sehr wohl warme Mahlzeiten zubereiten, die dennoch sehr kalorienarm sind, wo auch nicht mal wenig am Teller liegt. Gekochte Speisen täuschen unseren Körper manchmal im positiven Sinn, insofern dass sie besser sättigen, weil wir das auch erwarten. Was auch auffällt ist, dass Gemüse in gegarter Form leichter zu verzehren ist, beispielsweise in einer Gemüsesauce oder in einem Auflauf, als in Form von Rohkost.

In unseren Augen gehören also gekochte Mahlzeiten dazu, weil sie gesund, praktisch und lecker sind.
Das muss aber nicht aufwändig sein. Es gibt Ernährungspläne für Menschen, die häufig kochen und Pläne für Menschen, die kaum Zeit zum Kochen haben. Trotzdem gibt es hier warme Speisen, denn es kann schon mal die doppelte Menge zubereitet und am nächsten Tag gewärmt werden.
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