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Dem Jojo-Effekt kann man nicht entkommen

Der Feind jeder Diät hat einen Namen: Jojo Effekt.Man kann sich nicht schlank und schön hungern. Man muss essen um abzunehmen, aber das Richtige!

Warum kommt es zum Jojo-Effekt?
Fragen Sie sich einmal, wie das Gewichthalten funktioniert: Wenn Sie genau so viel essen, wie Ihr Körper verbrennt, dann halten Sie Ihr Gewicht. Doch Gewichthalten ist nicht Jedermanns Ziel. Was passiert, wenn der Sommer naht und der Bikini knapp geworden ist? Viele entschließen sich, eine Diät zu machen. Und es sollte schnell gehen. Bei den klassischen Crashdiäten wird daher das tägliche Essensangebot drastisch reduziert. Aufpassen sollten Sie bei Diäten, die unter 1200 kcal pro Tag liefern! Eine starke Kalorienreduktion führt zwar anfangs zu einem schnellen Gewichtsverlust, aber langfristig lässt sich der Körper nicht austricksen. Wenn dann auch noch die Nährstoffzufuhr zu knapp wird, schaltet der Körper endgültig auf Notprogramm um, auf Sparflamme. Der Grundumsatz sinkt. Früher oder später kommt dann der Punkt, an dem die meisten Diäten scheitern: man isst nun schon die ganze Zeit weniger, nur nimmt man irgendwann nicht mehr so rasch ab. Das ist frustrierend. Bricht man jetzt die Diät ab, fährt der Körper weiterhin auf Sparflamme – er kommt also mit weniger Energie als früher aus. Isst man jetzt wieder „normal“, also wie früher, nimmt man in weiterer Folge alles oder sogar mehr wieder zu. Der Jojo-Effekt lässt grüßen. Was verhindert den Jojo-Effekt?
Im Prinzip kann der Jojo-Effekt nur durch zwei Maßnahmen verhindert werden. Diese Maßnahmen sollten sich im Idealfall ergänzen.
  • Dauerhafte Ernährungsumstellung Hier gilt „lebenslang“. Nur wer dauerhaft etwas umstellt, kann auch dauerhafte Resultate erzielen. Entsprechend praxisnah müssen die Veränderungen sein. Vielleicht ist der Gewichtsverlust dann in der ersten Woche nicht ganz so hoch, aber über ein Jahr gesehen lassen sich auch so ganz gesund Berge versetzen!
  • Sport zum bestmöglichen Erhalt der Muskelmasse: Bleiben Sie aktiv oder werden Sie aktiv. Egal was Sie machen: fangen Sie an!

Zucker, Süßstoff oder Honig?

Zucker ist schädlich. Das wissen wir. Er löst nicht nur Karies aus, sondern ist auch eine Ursache für Übergewicht, wenn er im Übermaß genossen wird.

Die Frage ist nur: Was ist Maß und ab wann ist es Übermaß?
Dann doch lieber die „natürlichere“ Variante, und man greift zu Vollzucker und Vollrohrzucker, oder? Das muss ja nun gesund sein. Klingt ja auch so „voll“!Na gut, denkt man nun vielleicht: Als Alternative bieten sich ja Süßstoffe an. Sind die nun gesünder?

Brauner Zucker – Vollzucker – Rohrzucker
Um ein für allemal festzuhalten: alles ist Zucker, auch wenn er sich unter noch so kreativen (und leider oft irreführenden) Namen versteckt!
Brauner Zucker ist nichts anderes als weißer Zucker, der mit Melasse gefärbt wurde: das ändert den Geschmack ein bisschen, allerdings nichts Wesentliches an den Nährwerten.
Vollzucker entsteht aus dem getrockneten Saft von Zuckerrüben oder Zuckerrohr, ist also nichts anderes als Haushaltszucker, nur eben ungereinigt. Daher kommt dann die braune Farbe. Natürlich sind in diesem Zucker ein paar Vitaminchen und Spurenelemente enthalten, die in weißem Zucker nicht mehr drin sind. Der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen ist aber gering und diese über den Weg des Zuckers aufzunehmen finde ich nicht sehr ratsam. Das macht den Zucker nun wirklich nicht „gesund“!

Letztlich ist es egal, welchen Zucker Sie verwenden, bitte sparen Sie damit einfach so gut es geht!

Ahornsirup – Honig
Warum sind diese Dinge so süß? Natürlich: weil Zucker drin steckt. Zwar z.B. in Honig in einer anderen Form als im üblichen Kristallzucker, aber dennoch ist es Zucker.
Ahornsirup ist der eingedickte Saft des Zucker-Ahorns. Auch hier haben wir wieder das Wort „Zucker“. Er ist nicht ganz so süß wie Zucker und enthält einige Vitamine und Mineralstoffe (aber auch hier gilt: um auf entsprechende Mengen zu kommen, müsste man schon recht viel davon essen… Und das ist dann nicht mehr gesund!).

Süßstoffe
Meist werden sie mit „künstlich“ ergänzt, denn die meisten von ihnen sind reine Laborprodukte.
Künstliche Süßstoffe sind ein Thema, das die Gemüter erregt und das uneinheitliche Meinungen mit sich bringt. Auch die Studien zu dem Thema gibt es sowohl für die Befürworter, wie auch für die strikten Gegner.
Es gibt so viele verschiedene Süßstoffe, dass ich hier nicht alle besprechen kann. Bekannt sind uns sicherlich Aspartam (das übrigens immer noch recht umstritten ist), Acesulfam, Saccharin und Cyclamat. Diese werden in unterschiedlicher Kombination häufig bei uns eingesetzt.

Aber auch wenn die meisten von ihnen keine oder nur sehr wenige Kalorien liefern bin ich der Meinung, dass man sie meiden sollte, wenn es geht.
Ich möchte nicht beunruhigen: Kleine Mengen schaden sicherlich nicht! Allerdings weiß ich aus Erfahrung, dass gerade die Tatsache, dass sie (fast) „kalorienfrei“ sind, dazu verleitet, immer mehr zu süßen. Und so gelangen schon mal mehrere Süßstoff-Tabletten in eine Tasse Kaffee (weil es ja eh nicht auf die Hüften schlägt).
Auf die Hüften vielleicht nicht. Aber die Leber und Niere haben damit auch nicht unbedingt ihre Freude! Denn sie sind es, die gefordert sind, wenn solche Stoffe in den Körper gelangen!

Stevia - ein natürlicher Süßstoff?
Stevia ist eine Pflanze, deren Blätter sehr süß sind. Süßer als Zucker. Steviosid ist das Extrakt aus diesen Blättern… und bei uns noch nicht als Süßstoff zugelassen. Zu kaufen gibt es jedoch die Steviablätter und zwar habe ich Sie im Bioladen als Badezusatz gefunden. Das fand ich so witzig, dass ich es ausprobieren musste. Einfach ein bis zwei Blätter gemeinsam mit dem Kräutertee ziehen lassen und fertig. Leider bin ich mittlerweile süßen Tee gar nicht mehr gewöhnt, sodass es bei diesem Erstversuch geblieben ist.
Bleibt abzuwarten, ob dieser „Natürliche Süßstoff“ bei uns einmal erlaubt wird. Aber auch hier würde ich vor hemmungslosem Konsum abraten, auch wenn es noch so kalorienfrei und natürlich ist, denn man gewöhnt sich viel zu schnell an „sehr süß“.

Trainieren Sie Ihre Geschmacksnerven!
Unsere Geschmacksnerven sind lernfähig. Und wenn man viel Süßes und noch Süßeres isst, gewöhnt man sich langsam dran. Das funktioniert zum Glück auch in die andere Richtung. Reduzieren Sie langsam den Zuckergehalt im Tee/Kaffee und entdecken Sie den wirklichen Geschmack (von dem abgesehen, dass ich zügellosen Kaffee-Genuss nicht unbedingt gutheiße, aber das war schon ein anderes Thema).

Ein ungesüßtes Müsli schmeckt Ihrer Meinung nach nichts? Probieren Sie es einmal pur, und genießen Sie es dann mit der natürlichen Süße von Obst oder Trockenfrüchten! Nur so kann man lernen, naturbelassene Lebensmittel zu „schmecken“.

Natürlich kann man Zucker nicht immer und überall meiden. Meine Empfehlung wäre: Versuchen Sie, alles zusätzlich Gesüßte zu meiden, egal ob Zucker oder Süßstoff. Oder reduzieren Sie langsam die Mengen in Tee und Kaffee.

Und wenn Sie Lust auf Süßigkeiten haben, dann genießen Sie diese langsam und bewusst – in vernünftigen Mengen – und ohne schlechtes Gewissen!
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