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Man kann ja gar nicht erkennen was Vollkornbrot ist - oder etwa doch?

Die Menschen kaufen Kornweckerl im Glauben es wären gesunde Vollkornprodukte. Den Vollkorntoast kaufen sie aber nicht, weil Toast ja sicher nicht gesund sein kann. Da wird man ja nur belogen, denken sie. Das Thema Vollkorn ist nicht so leicht abzuhandeln. Gesund aussehendes dunkles Brot mit Körnern ist nämlich wirklich oft eine Mogelpackung.

Die Hersteller sind hier sehr kreativ und färben was das Zeug hält. Mit erlaubten, natürlichen Hilfsmitteln wie Malz wohlgemerkt. Aber das täuscht trotzdem viele Konsumenten, es täuscht ihnen Produkteigenschaften vor die nicht eingehalten werden. Viele wissen mittlerweile, dass der beliebte Kornspitz aus Weißmehl besteht. Aber bei Finnen- und Dachsteinbroten glauben doch noch viele an das Vollkornmärchen. Kann man sich also beim Hinsehen sicher sein was man kauft?

Die Antwort ist leider: Nein.
Selbst wir täuschen uns beim ersten Blick oft und erst ein genaues Nachsehen auf die Zutatenliste entlarvt dann das vermeintliche Brot aus vollem Korn. Dabei spielt sich alles in einem rechtlich legalen Rahmen ab, denn lügen dürfen die Hersteller nicht! Sie dürfen ein Brot nicht Vollkornbrot nennen, das nicht aus Vollkorn besteht. Zumindest 90% des Getreideanteils muss Vollkorngetreide sein. Das heißt, die Hersteller müssen die einzelnen Vollkornbestandteile auf der Zutatenliste auszeichnen.

Da hätten wir schon den einzig sicheren Weg zum vollwertigen Brot: Lesen.
Packen sie also in Zukunft die Lesebrille beim Einkaufen ein und schauen sie genau hin. An den ersten Stellen der Zutatenliste stehen immer die Zutaten, die in größter Menge verarbeitet wurden. Steht hier also Vollkornweizen, Vollkornroggen, Vollkorndinkel oder ein anderes Vollkorngetreide (Emmer, Einkorn, …) möglichst an erster Stelle, dann heißt es zugreifen. Auch wenn das Brot einen Fantasienamen trägt. Es gibt nämlich auch Produkte aus Vollkornmehl, wo es gar nicht sofort ersichtlich ist dass sie so wertvoll sind. Denn obwohl die Hersteller einerseits täuschen, sie haben auch herausgefunden, dass Brote mit kreativen Eigennamen bessere Verkaufschancen haben und die Bezeichnung Vollkorn doch manche Konsumenten abschreckt. Vor allem Personen, die sich nicht so bewusst gesund ernähren möchten, wie Sie, sind bei einem Vollkornprodukt oftmals skeptisch und denken dann an Körnerfutter. Ein gut aussehendes Brot mit knackigem Titel wandert allerdings schon mal in den Einkaufswagen. Und es schmeckt dann auch, obwohl es Vollkorn ist!

Uns ist in dieser Hinsicht einfach Aufklärung wichtig.
Viele unserer Klienten haben blankes Entsetzen in den Augen, wenn sie zu hören bekommen, ihr geliebtes Körnerweckerl sei gar kein Vollkornprodukt.

Eines wollen wir aber nicht erreichen: Panik vor Weißmehl.
Abnehmen ist nämlich auch mit dem ein oder anderen Weißmehlprodukt möglich, hier sind einfach Kompromisse nötig und das nötige Wissen, wie man aus einem Weißmehlprodukt doch noch eine sinnvolle Mahlzeit bastelt. Denn das ist durchaus möglich. Eine Klientin von uns isst beispielsweise nur deshalb Vollkornprodukte, weil sie das Gefühl hat davon länger satt zu werden. Und da ist ja auch was dran, schließlich sind die Nährwerte und der Ballaststoffgehalt von Vollkornprodukten deutlich besser. Schmecken tut es ihr schon, aber das Salzstangerl ist dann doch etwas Anderes. Diese Erkenntnis muss man aber selber machen und ob nun Vollkornbrot oder Salzstangerl schreiben nicht wir Ihnen vor, lediglich die Menge davon. Wir streben in unseren Ernährungsplänen im Allgemeinen einen Vollkornanteil von 50% an. Natürlich gilt auch hier, je mehr, desto lieber ist uns das. Der eine mag Vollkornnudeln, findet aber Naturreis eigenartig (das kam natürlich auch schon anders rum vor). Mit Vollkorntoast haben viele kein Problem, mit Pumpernickel schon eher. Welche Brotsorte Sie letztlich wählen ist uns egal. Wenn sie aus praktischen Gründen im Büro Kornspitz essen (kein Vollkorn!), können sie trotzdem abnehmen – wenn sie sich an die Mengen im Plan und die dazu kombinierten Lebensmittel halten. Nur eines darf nicht passieren: der Gedanke „es ist eh schon wurscht“ wenn sie Weißbrot essen. Denn neben dem Weißbrot bleibt noch viel übrig, was sie richtig machen können. Beispielsweise können sie große Gemüseportionen dazu kombinieren, magere Eiweißkomponenten als Belag nehmen (Hüttenkäse, leichter Schinken) oder besonders wertvolle Eiweißkomponenten auswählen (Räucherlachs zum Beispiel).
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