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5 am Tag: Es ist unmöglichso viel Obst und Gemüse zu schaffen - oder etwa doch?

5 mal am Tag Obst und Gemüse? Stimmt nicht. Nicht ganz. Die WHO-Kampagne „5 am Tag“ empfiehlt 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Auf wie viele Zeitpunkte oder Mahlzeiten diese Menge aufgeteilt wird, bleibt immer noch Ihnen überlassen. Zumindest 3 Portionen sollten Gemüse sein, maximal 1-2 Portionen Obst. Dabei ist eine Portion ungefähr eine Handvoll (125-150 Gramm).

Wir sagen immer, ohne Obst geht’s noch irgendwie, ohne Gemüse aber nicht. In unseren Plänen sind sogar 5 Handvoll Gemüse täglich einberechnet. Das können Sie auch für Ihren Plan als gutes Durchschnittsmaß nehmen. Dazu kommen noch 1-2 Handvoll Obst, je nach Typ. Gemüse sollte überhaupt der Traum jedes Abnehmwilligen sein, liefert es doch nicht nur Nährstoffe, die uns Ernährungsberater freuen, sondern auch Volumen und Ballaststoffe die den Appetit hemmen und satt und zufrieden machen. Und Sie werden Gemüse früher oder später lieben lernen. Sie glauben, jetzt schon viel Gemüse zu essen? Viele unserer Klienten nehmen das (irrtümlicherweise) an und kommen drauf, es geht noch mehr.

Versuchen Sie so oft es geht saisonales Gemüse zu verwenden, noch besser wenn es regional und biologisch ist.
Wir empfehlen das nicht nur aus ökologischen Gründen, obwohl das natürlich ebenso wichtig ist. Es schmeckt auch besser und vielseitiger, wirklich! Im Winter hören wir nämlich immer wieder, dass die Tomaten ja so schrecklich schmecken, die sind ja nur blass-rotes Wasser in einer Hülle. Das ist uns jetzt nicht wirklich neu, sind sie doch wirklich oft recht fahl in der Farbe und dazu noch weit transportiert. Aber wir schreiben nicht vor, dass jemand im Dezember Tomaten essen muss, und wir fragen dann nach, ob unsere Klienten es zur Abwechslung nicht einmal mit etwas anderem, zum Beispiel mit Kraut probieren wolle. Ein leckerer Rotkrautsalat ist genau das Richtige in der kühleren Jahreszeit. Denn die Palette an Gemüse ist gar nicht so klein. Und die Vielfalt an Zubereitungsarten schon gar nicht.

Gemüse ist alles andere als fad.
Wenn wir manchen Personen zusehen, wie sie ihre Gemüseportion (z.B. 250 Gramm Gemüse zu Mittag) gestalten, wird uns klar, warum Fadesse aufkommt. Wenn wir hören, dass immer nur Cocktailtomaten gegessen werden, ohne Würze, ohne Kräuter... dann wird uns schon beim Zuhören langweilig. Gemüse lässt sich auf verschiedene Art und Weise schnippeln (reiben, hobeln, Würfel, Streifen...). Ehe Sie das nicht ausprobiert haben sagen Sie nicht, das würde keine Rolle spielen. Tut es nämlich schon! Wie stark die individuelle Zubereitungsart den Output eines Rezepts beeinflusst zeigt ein Beispiel aus unserer Institutsküche: Letztens hat Julia eines unserer Super-Simpel-Schnell-Rezepte gekocht. Simpel, denn in der Büromittagspause muss es wirklich schnell gehen. Es gab also Minestrone. Als Julia die wirklich leckere Suppe servierte, war mein (Ursula’s) Kommentar: „Ach doch lieber serbische Bohnensuppe statt Minestrone?“ Ich glaube Julia war dann ein bisschen beleidigt, obwohl es nicht bös gemeint war. Es gab nämlich keine serbische Bohnensuppe, sie hat nur die gewohnte Minestrone gänzlich anders interpretiert. So wie sie es gewohnt ist. Beim Gemüseschnippeln ist Julia nämlich eine Würflerin. Da gibt es gewürfelte Zwiebel, gewürfelte Tomaten, gewürfelte Zucchini, gewürfelten Sellerie. Ein und dasselbe Rezept wird bei ihr gänzlich anders aussehen, als wenn ich (Ursula) mich an den Herd stelle und die Zwiebeln in feine Streifen schneide, die Karotten hoble oder die Zucchini in grobe Stifte schneide. Es sieht nicht nur anders aus, es hat auch ein völlig anderes Mundgefühl. Probieren Sie es aus!

An Gemüse kann man übrigens nie zuviel erwischen.
Das ist der einzige Freibrief den wir unseren Klienten gewähren. Jede Mahlzeit kann mit soviel Gemüse aufgepeppt werden wie man mag, solange kein zusätzliches Fett benötigt wird. Oder auch für zwischendurch ist Gemüse ein herrlicher Snack, beeinflusst er den Blutzuckerspiegel doch nur ganz ganz wenig. Zusätzlich wirkt Gemüse der Übersäuerung entgegen und wirkt entschlackend (so sehr wir diese Worte hassen, wenn es auf eine Lebensmittelgruppe zutrifft, dann aufs Gemüse). Vermutlich haben Sie bisher nicht in klinisch reinem Raum gelebt und ausschließlich biologisch gespeist. Es liegt daher nahe, dass Ihr Körper einige Giftstoffe gespeichert hat, sei es durch die Luft eingeatmet oder durch Lebensmittel aufgenommen. Viele Giftstoffe werden in den Fettzellen gespeichert und wer jetzt schnell abnimmt, muss auch diese Giftstoffe loswerden. Leber und Nieren sind damit beschäftigt und Sie können Ihre Organe unterstützen. Reichlich Flüssigkeit zum Ausspülen, Ballaststoffe zum Binden und Antioxidantien zur Inaktivierung der Giftstoffe kommen geballt im Gemüse vor. Es geht also nichts an grünem, rotem, gelbem, orange-farbenem oder violettem Gemüse vorbei. Trinken Sie zusätzlich reichlich zuckerfreie Getränke, um Ihre Nieren zu unterstützen (mindestens 2 Liter).

Fazit
Gemüse ist Ihr Freund, Sie werden nicht drum rum kommen, und Sie werden es lieben!
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