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Obst macht dick - Obst ist gesund? Was stimmt nun?

„Ich esse doch eh soviel Obst und Gemüse.“ Oft geht es um das Zweiergespann, wobei das Obst generell als erstes genannt wird. Unserer Meinung nach steht aber definitiv das Gemüse an oberster Stelle. Es gibt keine Nährstoffe, die Gemüse nicht liefern könnte und die nur im Obst stecken. Obst ist eine gesunde Süßigkeit, aber es muss nicht sein. Wer es nicht verträgt, tut gut daran, es vorerst zu meiden.

Obst ist kein Muss
Man kann auch pikant frühstücken, anstatt Müsli mit Obst zu essen. Zwischendurch können auch Nüsse für den kleinen Hunger herhalten, und in den Hauptmahlzeiten ist Obst ja nur äußerst selten zu finden. Wer kein Obst mag, kann also gut ohne auskommen.

Wenn jemand sagt, er vertrage kein Obst, dann gibt es verschiedene Gründe.
Entweder es gibt Kreuzreaktionen auf klassische Allergien, wo Dinge wie roher Apfel am Gaumen kratzen. In diesem Fall genügt üblicherweise das Ausweichen auf gekochtes Obst wie Apfelmus (das gibt es mittlerweile auch ungezuckert und ist super praktisch im Müsli oder Joghurt, und es ist echt lecker). Der andere Grund ist Fruktosemalabsorption, oft auch Fruktoseintoleranz genannt. Von der erblichen heriditären Fruktoseintoleranz, einer Stoffwechselkrankheit, sprechen wir nicht, da das gänzlich andere Strategien verlangt und die kleinsten Fruktosemengen strengstens überwacht gehören. Bei Fruktosemalabsorption geht es um eine Verdauungsstörung, dass der Fruchtzucker nicht aufgenommen werden kann und dadurch Probleme im Darm verursacht. Die Strategie bei einem solchen Beschwerdebild ist zuerst den Auslöser zu eliminieren, sprich Obst und manche Gemüsesorten zu meiden, aber auch den Darm zu beruhigen (und zu ernähren, mit echtem wertvollen Essen).

Zurück zum Thema: Obst ist nicht lebensnotwendig.
Es schmeckt gut und kann Nährstoffe liefern, aber man MUSS kein Obst essen. Und wenn Sie Obst essen, dann planen Sie es ein, ca. 150-300 Gramm pro Tag sind gut.
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