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Sonnenschutz durch Ernährung

Ein ausreichender Sonnenschutz ist wichtig, um UV-bedingte Hautschäden zu vermeiden. Das weiß inzwischen jeder. Auch eine bewusste Ernährung kann dazu beitragen. Sie hilft, Sonnenbränden vorzubeugen, und fördert sogar noch die Bräunung.

Nicht nur Karotten schützen unsere Haut
Carotinoide färben Gemüse und Obst in die typischen Farben von gelb bis rot. Sie werden in der Haut gespeichert und haben hier eine wichtige Schutzfunktion. Denn Carotinoide können schädliche Substanzen, die durch UV-Licht aktiviert werden und Entzündungen auslösen, neutralisieren.

Zu den Carotinoiden zählen verschiedene Stoffe
  • Beta-Carotin (auch Provitamin A genannt): kommt vor allem in Karotten, Paprika und anderen orange-gelben Gemüse- und Obstsorten vor.
  • Lykopin : ist insbesondere in Tomaten zu finden.
    Diese Substanzen sind hitzestabil, auch Kochen macht ihnen nichts aus. Im Gegenteil, in Tomatensauce oder Karottensaft sind größere Mengen davon enthalten! Greifen Sie also ruhig zu Dosentomaten und Tomatenpüree aus dem Tetrapack. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch noch gesund!
  • Xanthophylle : sind z.B. in Eidotter (Lutein), Mais (Zeaxanthin) und in grünen Gemüsesorten (z.B. Spinat, Blattsalat, Brokkoli) enthalten. Diese Nährstoffe haben Hitze leider nicht so gerne. Daher verzehren Sie grüne Blattgemüse ruhig roh!

Sonnenschutz durch Nahrungsergänzung
Wenn Sie im Sommer ausreichend Obst- und Gemüse zu sich nehmen, ist der Bedarf an Carotinoiden auch über die Ernährung leicht zu decken. Das Vitamin C in Obst und Gemüse fördert sogar zusätzlich den Effekt! Im Handel findet man jetzt im Sommer verschiedene beta-Carotin-Präparate, die die Bräunung unterstützen und die Hautalterung verzögern können. Trotzdem sind diese Kapseln kein Freibrief für übertriebenen Sonnengenuss!

Zink lindert Sonnenschäden
Das Spurenelement Zink kann schädliche Radikale abfangen und Hautkrebs vorbeugen. Es hilft sogar, wenn die Haut bereits vom Sonnenbrand gerötet ist. Neben der Zinksalbe wirkt die Aufnahme von Zink mit der Nahrung antientzündlich und kann einen Sonnenbrand vermeiden.

Eincremen trotzdem nicht vergessen!
Auch eine ausgewogene Ernährung kann den Schutz aus Sonnencreme und Co. nicht ersetzen. Mit Hilfe antioxidativer Wirkstoffe kann die Haut aber immerhin einen Sonnenschutzfaktor von ca. 2-3 aufbauen.

Daher ein wichtiger Grundsatz für die Sommer-Ernährung: Je bunter die Lebensmittel-Auswahl, desto besser. Achtet man auf eine ausgewogene Ernährung mit genügend Obst und Gemüse, sind diverse Präparate überflüssig.

Zusammenfassung der wichtigsten Sonnenschutz-Lebensmittel
  • Beta-Carotin : Karotten, Paprika, Spinat, Brokkoli, Pfirsiche, Nektarinen, Marillen
  • Lykopin : Tomaten, Wassermelonen
  • Vitamin C : Paprika, Kraut, Chinakohl, schwarze Ribisel, Zitrusfrüchte
  • Zink : Fleisch, Fisch,Vollkornprodukte, Haferflocken, Sojabohnen, Hirse, Quinoa, Nüsse

Autor : Karin Kvarda (Studentin der Ernährungswissenschaft)

Herzgesundheit

Mit der Ernährung kann man sein Herzinfarktrisiko senken. Aber wissen Sie, wie Ihre Gefäße jung bleiben? Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall haben einen Nachteil: man bemerkt sie erst, wenn es zu spät ist. Daher ist hier Vorbeugung besonders wichtig.

Grundübel aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Artherosklerose, umgangssprachlich auch Gefäßverkalkung genannt. Normalerweise sind unsere Gefäße innen schön glatt. Werden die Gefäßinnenwände durch Stresshormone, Bluthochdruck, freie Radikale, Rauchen oder Cholesterin gereizt, entzünden sie sich. Weiße Blutkörperchen rücken an um die Entzündung zu bekämpfen. Diese haften sich an die entzündeten Stellen und lagern im Laufe der Zeit Fett und Kalk ein. Das verengt unsere Gefäße. Lösen sich diese Klumpen ab, können sie feine Gefäße verstopfen und zu Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Das hält Ihre Gefäße jung
Treiben Sie’s bunt! Essen Sie täglich mehrmals Obst und Gemüse, denn die darin enthaltenen Farb- und Aromastoffe wirken im Körper als bioaktive Stoffe. Sie können Cholesterin senken, wirken gegen freie Radikale, können den Blutdruck senken und halten das Blut dünnflüssig.
  • Phytosterine aus Samen, Nüssen, Sojabohnen und Vollkornprodukten senken den Cholesterinspiegel, einen Risikofaktor für Artherosklerose.
  • Beeren sind bunte Herzpillen der Natur! Grund dafür sind ihre Farbstoffe. Je dukler, desto wirksamer.
  • Es muss nicht immer Wein sein! Auch Weintrauben enthalten das starke Antioxidans Resveratrol.
  • Kohlgemüse ist wieder in Mode! Die Senföle aus Kohl, Wirsing, Brokkoli, Karfiol, Kohlrabi, Kohlsprossen, Rotkraut und aus Radieschen, Kren und Kresse können den Cholesterinspiegel senken.
  • Rohe Zwiebeln und Knoblauch enthalten Sulfide, die antioxidativ wirken, gegen Entzündungen wirken und Blutgerinnsel auflösen können.
  • Essen Sie grünes Blattgemüse! Die enthaltene Folsäure kann Homocystein senken, einen Risikofaktor für Artherosklerose.
  • Vitamin C ist wichtig für die Gefäße! Vitamin C ist an der Kollagensynthese beteiligt. Kollagen stabilisiert die Gefäße. Quellen: frisches Obst und Gemüse, Zitrusfrüchte, Sanddornsaft, Kraut, Chinakohl, Paprika.
  • Verwenden Sie kaltgepressste Öle! Nur hier sind Farb- und Aromastoffe noch enthalten, die als sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wirken. Natürlich können Sie auch Nüsse essen.
  • Tiere die sich bewegen sind gesünder! Wild enthält beispielsweise mehr Omega-3-Fette als Tiere aus Massentierhaltung.
  • Senken Sie ihren Blutdruck mit ausreichend Magnesium! Magnesium löst nicht nur Krämpfe, es entspannt auch die Gefäße. Quellen: grünes Gemüse, Vollkorngetreide, Sojabohnen, Linsen, Weizenkeime, Nüsse, Samen, Fisch, Beeren, Bananen und Mineralwasser.
  • Wenn es etwas Süßes sein soll - greifen sie zu Schokolade mit mindestens 70 % Kakao! Die enthaltenen Flavonoide wirken gegen freie Radikale und halten das Blut flüssig. Aber vorsicht: Milchschokolade wirkt nicht, enthält nur unnötigen Zucker.
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