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Herzgesundheit

Mit der Ernährung kann man sein Herzinfarktrisiko senken. Aber wissen Sie, wie Ihre Gefäße jung bleiben? Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall haben einen Nachteil: man bemerkt sie erst, wenn es zu spät ist. Daher ist hier Vorbeugung besonders wichtig.

Grundübel aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Artherosklerose, umgangssprachlich auch Gefäßverkalkung genannt. Normalerweise sind unsere Gefäße innen schön glatt. Werden die Gefäßinnenwände durch Stresshormone, Bluthochdruck, freie Radikale, Rauchen oder Cholesterin gereizt, entzünden sie sich. Weiße Blutkörperchen rücken an um die Entzündung zu bekämpfen. Diese haften sich an die entzündeten Stellen und lagern im Laufe der Zeit Fett und Kalk ein. Das verengt unsere Gefäße. Lösen sich diese Klumpen ab, können sie feine Gefäße verstopfen und zu Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Das hält Ihre Gefäße jung
Treiben Sie’s bunt! Essen Sie täglich mehrmals Obst und Gemüse, denn die darin enthaltenen Farb- und Aromastoffe wirken im Körper als bioaktive Stoffe. Sie können Cholesterin senken, wirken gegen freie Radikale, können den Blutdruck senken und halten das Blut dünnflüssig.
  • Phytosterine aus Samen, Nüssen, Sojabohnen und Vollkornprodukten senken den Cholesterinspiegel, einen Risikofaktor für Artherosklerose.
  • Beeren sind bunte Herzpillen der Natur! Grund dafür sind ihre Farbstoffe. Je dukler, desto wirksamer.
  • Es muss nicht immer Wein sein! Auch Weintrauben enthalten das starke Antioxidans Resveratrol.
  • Kohlgemüse ist wieder in Mode! Die Senföle aus Kohl, Wirsing, Brokkoli, Karfiol, Kohlrabi, Kohlsprossen, Rotkraut und aus Radieschen, Kren und Kresse können den Cholesterinspiegel senken.
  • Rohe Zwiebeln und Knoblauch enthalten Sulfide, die antioxidativ wirken, gegen Entzündungen wirken und Blutgerinnsel auflösen können.
  • Essen Sie grünes Blattgemüse! Die enthaltene Folsäure kann Homocystein senken, einen Risikofaktor für Artherosklerose.
  • Vitamin C ist wichtig für die Gefäße! Vitamin C ist an der Kollagensynthese beteiligt. Kollagen stabilisiert die Gefäße. Quellen: frisches Obst und Gemüse, Zitrusfrüchte, Sanddornsaft, Kraut, Chinakohl, Paprika.
  • Verwenden Sie kaltgepressste Öle! Nur hier sind Farb- und Aromastoffe noch enthalten, die als sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wirken. Natürlich können Sie auch Nüsse essen.
  • Tiere die sich bewegen sind gesünder! Wild enthält beispielsweise mehr Omega-3-Fette als Tiere aus Massentierhaltung.
  • Senken Sie ihren Blutdruck mit ausreichend Magnesium! Magnesium löst nicht nur Krämpfe, es entspannt auch die Gefäße. Quellen: grünes Gemüse, Vollkorngetreide, Sojabohnen, Linsen, Weizenkeime, Nüsse, Samen, Fisch, Beeren, Bananen und Mineralwasser.
  • Wenn es etwas Süßes sein soll - greifen sie zu Schokolade mit mindestens 70 % Kakao! Die enthaltenen Flavonoide wirken gegen freie Radikale und halten das Blut flüssig. Aber vorsicht: Milchschokolade wirkt nicht, enthält nur unnötigen Zucker.

Fruchtsäfte und was wirklich drinnen steckt

Fruchtsaft, Limonade oder Fruchtnektar? Was steckt dahinter? Beliebte Durstlöscher im Vergleich und was wir empfehlen!

Wasser – der beste Durstlöscher und das Lebensmittel Nr. 1 - hat starke Konkurrenz bekommen. Der Markt hält für jeden Geschmack ein Produkt bereit. Wir schauen genauer hin und nehmen fruchtige Getränke unter die Lupe. Fruchtnektar - Fruchtsaftgetränk - Fruchtsaftlimonade?
Nicht alles was durch farbenfrohe Früchte auf der Verpackung oder intensiven Geschmack fruchtigen Genuss verspricht, ist auch reich an Früchten! Hier muss der Konsument genauer hinsehen! Denn je nach Produktbezeichnung ist mehr oder weniger Obst im Saft drin. Das ist gesetzlich geregelt.
  • Fruchtnektar : muss mindestens 25 % Frucht enthalten. Der Rest, also bis zu 75 %, darf Zuckerwasser sein!
  • Fruchtsaftgetränke : müssen lediglich 6 % Frucht enthalten. Hier ist der Anteil an Zuckerwasser noch um einiges höher. Weiters dürfen Aromastoffe und Farbstoffe zugesetzt werden.
  • Limonade: wie z.B. Orangenfruchtsaftlimonade, muss nur mehr 3 % Frucht enthalten. Die Liste an erlaubten Zusätzen ist hier lang und reicht von Süßstoffen über Koffein zu Aromen und Farbstoffen.
  • Fruchtsirup: hier ist kein Mindestfruchtgehalt vorgeschrieben. Fakt ist: Fruchtsirup hat mit Früchten nicht mehr viel gemeinsam. In erster Linie besteht er aus Zucker.

Was also kaufen? Fruchtsaft!
Nur wenn auf der Packung Fruchtsaft draufsteht ist auch wirklich Saft aus 100 % Früchten drin und kein Zucker wurde zugesetzt! Ein weiterer Vermerk auf der Verpackung zeigt, ob der Fruchtsaft direktgepresst oder aus Konzentrat hergestellt wurde.
  • Direktgepresst: wie der Name schon sagt werden hier die Früchte gepresst und der entstehende Saft gleich direkt abgefüllt.
  • Aus Konzentrat: um Platz bei der Lagerung und beim Transport zu sparen werden Fruchtsäfte nach dem Pressen häufig konzentriert. Das entzogene Wasser wird kurz vor dem Abfüllen wieder zugesetzt.

Klar oder natürtrüb?
  • Klar: Klare Fruchtsäfte werden nach dem Pressen gefiltert. Dadurch werden Trübstoffe entfernt.
  • Natürtrüb: Naturtrübe Säfte schmecken intensiver und natürlicher. Sie enthalten mehr Polyphenole, das sind Antioxidantien, die freie Radikale unschädlich machen können. Freie Radikale sind aggressive Molekülteilchen, die Gewebe schädigen und Krankheiten wie Krebs oder Arteriosklerose begünstigen können.

Unsere Empfehlung
  • Kaufen Sie hochwertige Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz, am besten naturtrüb und ohne Konzentrate.
  • Verdünnen Sie Fruchtsäfte mindestens 1:3 mit Wasser
  • 1 Portion Fruchtsaft pro Tag ist genug
  • 1 Obstportion pro Tag dürfen Sie durch Fruchtsaft ersetzen
TIPP
  • Selbstgemachter Eistee: probieren Sie kalten Früchtetee, gesüßt mit etwas Apfel-, Birnen- oder Orangensaft! Ein idealer Durstlöscher für die warme Jahreszeit.
  • Schneller Shake: probieren Sie für zwischendurch einen Shake aus Buttermilch oder Joghurt und etwas Fruchtsaft, aufgespritzt mit Mineralwasser.
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