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Kunstkäse: der Skandal um den falschen Käse

Die aktuelle Verunsicherung aus den Medien: ist wirklich echter Käse auf unserer Pizza oder verwendet Ihr Lieblingsitaliener auch Kunstkäse?

Nicht neu in unseren Speisen, aber dennoch ein aktuelles Thema: "Kunstkäse" oder "Analogkäse". So kryptisch die Bezeichnung, so einfach ist das Produkt, das dahinter steckt. Und so logisch der Grund für dieses künstliche Lebensmittel: es ist billiger als echter Käse weil der lange Reifeprozess wegfällt, dabei noch praktischer weil die Schmelzeigenschaften genau bestimmt werden können und der "Kunstkäse" nicht so leicht verbrennt. Grund genug für viele Gastronomiebetriebe, Fastfood-Ketten, Bäckereien oder Hersteller von Fertiggerichten auf den falschen "Käse" zurückzugreifen.

Wie wird "Kunstkäse" hergestellt?
"Käseimitat" wird nur zum Teil aus Milch hergestellt. Die weitere Zutatenliste ist lang und reicht von Wasser, Milch-, Soja- und Bakterieneiweiß bis hin zu Pflanzenölen und Stärke. Ohne Emulgatoren, Aroma- und Farbstoffen sowie Geschmacksverstärkern würde dieses Lebensmittel aber nie wie echter Käse schmecken.

Ist "Kunstkäse" schädlich?
"Analogkäse" ist ein künstliches Produkt und daher bestimmt nicht natürlich, frisch und gesund. Aber eine Gesundheitsgefahr geht von diesem Lebensmittel nicht unmittelbar aus. Konsumentenschützer schlagen Alarm, weil Sie befürchten, dass Konsumenten hinters Licht geführt werden. Täuschung des Verbrauchers liegt dann vor, wenn die Produkte falsch bezeichnet werden. Die Verwendung von Kunstkäse ist nicht strafbar, aber die Bezeichnung "Käse" ist für Lebensmittel ohne Milchfett nicht erlaubt. Geschickt getarnt verkaufen sich diese Produkte daher als Pizza-Mix oder Gastro-Mix.

Was Sie tun können
Wo Sie sich sicher sein können: Käse von der Frischetheke ist mit Sicherheit Käse. Und auch abgepackte Käseblöcke werden noch aus Kuhmilch hergestellt. Besondere Vorsicht ist bei sehr günstigen Pizzerien geboten. Hier muss man sich ja fragen, wie der billige Preis zustande kommt. Weiters lohnt sich bei günstigen Fertigprodukten wie Lasagne ein Blick auf die Zutatenliste, ob echter Käse oder "Kunstkäse" verarbeitet wurde.
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