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Energiebilanz

Unter dem Begriff Energiebilanz versteht man das Verhältnis von Energiezufuhr und Enérgiebedarf des Menschen. Wird mehr Energie zugeführt als verbraucht, spricht man von einer positiven Energiebilanz, wird weniger Energie aufgenommen als verbraucht ist die Energiebilanz negativ.

Die Energiebilanz hat somit einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Körpergewichts. Gewichtsreduktion kann somit nur durch eine negative Energiebilanz erzielt werden. Bei einer positiven Kalorienbilanz wird das Zuviel an Kalorien in Form von Körperfett gespeichert, was eine Gewichtszunahme nach sich zieht.

Bioverfügbarkeit

Der Begriff Bioverfügbarkeit stammt aus der Pharmakologie und bedeutet so viel wie "Verwertbarkeit". Die Bioverfügbarkeit eines Nährstoffs bezeichnet den prozentualen Anteil des Nährstoffs (zb Vitamin oder Mineralstoff), der nach der Verdauung im Körper am Zielort zur Verfügung steht. Die Bioverfügbarkeit ist eine Messgröße dafür, wie schnell und in welchem Umfang ein Nährstoff aufgenommen wird und am Wirkort zur Verfügung steht.

Einflussfaktoren auf die Bioverfügbarkeit
  • Wie gut wird der Nährstoff aus dem Lebensmittel herausgelöst (zb durch Kauen)
  • Wie gut funktionieren die Magensäure und die Verdauungsenzyme in Magen und Darm
  • Wie hoch ist die Aufnahmefähigkeit und der Transport durch Darmschleimhaut
  • Vorhandensein von fördernden Nährstoffen oder hemmenden Nährstoffen

Die Bioverfügbarkeit der Hauptnährstoffe
Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate werden mit einer sehr hohen Bioverfügbarkeit aufgenommen. Sie liegt etwa bei 90%.

Die Bioverfügbarkeit von Mikronährstoffen
An Hand von Eisen kann man sehen, dass die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen stark schwankt.
  • Eisen aus tierischen Quellen (zb Fleisch):chemisch gesehen handelt es sich um organisches Eisen (Häm-Eisen), das eine Bioverfügbarkeit von 20% aufweist.
  • Eisen aus pflanzlichen Quellen (zb Spinat):anorganisches Eisen (Nicht-Häm-Eisen) hat nur eine Bioverfügbarkeit von 3-8 %. Bei niedrigen Eisenspeichern im Körper steigt die Bioverfügbarkeit jedoch an.

Fördernde und hemmende Faktoren
Die Bioverfügbarkeit einzelner Nährstoffe hängt auch wesentlich von der Zusammensetzung der gesamten Mahlzeit ab.
  • Vitamin C fördert beispielsweise die Aufnahme von Eisen, wobei Calcium, Phosphat und Phytinsäure (zb in Vollkorn) die Aufnahme hemmt.
  • Fett fördert die Aufnahme von ß-Carotin aus zb Karotten, da es sich um einen fettlöslichen Nährstoff handelt.

Ein gesunder Darm erhöht die Bioverfügbarkeit
Eine gesunde Darmschleimhaut hat eine viel bessere Aufnahmekapazität an Nährstoffen, als ein gereizter oder entzündeter Darm. Das ist auch der Grund, warum Menschen mit Darmproblemen häufig auch mit Nährstoffmangel zu kämpfen haben.
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